Literatur

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Sachtexte/­Fachliteratur

Dis ist von dem hei­ligen leben. Die Vita der Be­gine Gertrud von Orten­berg. Siegfried Ringler, 2023

Dis ist von dem hei­ligen leben. Die Vita der Be­gine Gertrud von Orten­berg. Siegfried Ringler, 2023
(Zeitschrift für deutsches Alter­tum und deutsche Lite­ratur, Bei­hefte)

Herausgeber: S. Hirzel Verlag GmbH; 1. Edition (31. Januar 2023)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
ISBN-10: 3777630810
ISBN-13: 978-3777630816

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Siegfried Ringler, Gymnasial­lehrer im Ruhe­stand. Studium von Germa­nistik, La­tein, Ge­schich­te, dazu Vor­lesungen in Theo­logie, Psycho­logie und Roma­nischer Lite­ratur an den Uni­versi­täten Würz­burg, Frei­burg im Breis­gau und Mün­chen. Promo­tion bei Kurt Ruh, Würz­burg. Wissen­schaf­tlich tätig durch Editionen, Auf­sätze und Vor­träge vor allem zur Viten- und Offen­barungs­literatur im Um­kreis der Frauen­bewegung sowie der Mystik des 13. und 14. Jahr­hunderts. Mit­arbeit an zahl­reichen Lexika.

Beschreibung
Die Vita der Gertrud von Orten­berg, ein in vielerlei Hin­sicht sin­gulärer Text, vermittelt auf­schluss­reiche Ein­blicke in real­geschich­tliche, reli­giöse und gesell­schaftliche Gegeben­heiten des 14. Jahr­hunderts im Um­kreis von Beginen­tum, Armuts­bewegung und christ­licher Mystik. Als eine Frauen­vita, die ohne den Ein­fluss männ­licher Berater verfasst ist, schildert sie das reli­giöse Er­leben ebenso wie das soziale Wir­ken zweier selb­ständig lebender Frauen, wobei vor allem Straß­burg als ein Zen­trum spiri­tuel­len Lebens erscheint. Ein­flüsse der zeit­genöss­ischen Mys­tik weisen auf domini­kanische und franzis­kanische Predigten im Um­kreis von Meister Eckhart und Rudolf von Biberach; möglich sind auch Bezüge zur Mystik der Marguerite Porète. Der reli­giöse Para­digmen­wechsel dieser Zeit samt seiner Aus­wirkun­gen auf die reli­giöse Alltags­praxis wird deutlich in der Kon­fron­tation zweier gegen­sätzlicher Gottes­bilder. Zugleich er­möglicht der Text neue Erkennt­nisse zu Ge­nese, In­halten und Struk­turen der Viten­schreibung. Die Rezep­tion solcher Texte wird sowohl in Par­al­lelen zum Leben der Elisabeth von Thüringen als auch in der Rezep­tion der Gertrud-Vita bis hin ins 20. Jahr­hun­dert erkennbar.

Die Weisheit der Beginen. Laura Swan, 2023

Die Weisheit der Beginen. Laura Swan, 2023
Geschichte und Spiritualität einer mittelalterlichen Frauenbewegung.
Dieses Buch erschließt die Geschichte dieser selbstbewussten Frauen und lässt uns ihr hinterlassenes Erbe neu entdecken.

Verlag Herder
Deutsche und Englische Fassung
1. Auflage 2023
Gebunden
224 Seiten
ISBN: 978-3-451-39641-0
Bestellnummer: P396416

Autorin
Laura Swan ist Benedik­tinerin des Klosters St. Placid im Nord­westen der USA. Sie ist geist­liche Be­glei­terin, Ar­chi­varin und Au­torin mehrerer Bücher zur Geschich­te weib­licher Spi­ri­tu­ali­tät und bene­dik­tini­scher Tra­di­tion. Sie ist Re­dak­tions­mit­glied der Zeit­schrift "Magistra: the Journal of Women's Spirituality in History"

Das Erbe der Beginen für heute
Jen­seits kirch­licher und gesell­schaft­licher Hier­ar­chien formten die Beginen eine mittel­alter­liche Frauen­bewe­gung, die sich über ganz Europa erstreck­te. Verbun­den durch ihre vi­sio­näre Spi­ritu­ali­tät, ihren un­gewöhn­lichen Geschäfts­sinn und ihr Enga­ge­ment für die Armen und Kran­ken lebten sie außer­halb von Kloster­mauern und Ordens­gemein­schaf­ten in Beginen­höfen ein unab­hän­giges Leben. Trotz häu­figer Vor­würfe der Häre­sie ließen sie sich nicht fest­legen und leb­ten ihre Hin­gabe zu Gott und den Armen auf ihre eigene, wider­ständige Weise.

Die Hamburger Beginen bei St. Jacobi im Kontext ihrer Handschriften und Kultur. Barbara Müller, 2022

Die Hamburger Beginen bei St. Jacobi im Kontext ihrer Handschriften und Kultur. Barbara Müller (Hrsg.) und Monika E. Müller (Hrsg.), 2022

Reihe: Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne
Band 21
ISBN 978-3-515-13201-5
Medientyp: Buch - Kartoniert
Auflage1.
Copyrightjahr: 2022
Verlag: Franz Steiner Verlag
Umfang: XVI, 376 Seiten
Abbildungen: 19 s/w Abb., 26 farb. Abb.
Format: 17,0 x 24,0 cm
Sprache: Deutsch

Beschreibung
Aus dem Beginenkonvent bei St. Jacobi in Hamburg sind 14 mittelniederdeutsche Handschriften überliefert, die einen einzigartigen Einblick in das religiöse Leben spätmittelalterlicher Frauen ermöglichen. Die Gebetbücher, zusammen mit Archivalien aus dem Konvent wie den Rechnungsbüchern der Meisterinnen oder Testamenten, weisen auf eine aktive Rolle des Konvents im spätmittelalterlichen Hamburg hin. Von ihrem religiösen Profil her fallen in den Hamburger Gebetbüchern insbesondere ordensübergreifende Einflüsse der Devotio moderna auf. Dies zeigt, dass diese Literatur unbedingt in einem geographisch und religiös weiteren Kontext zu lesen ist. Allein schon liturgische und materielle Ähnlichkeiten zu Traditionen norddeutscher Bistümer und Klöster, z.B. Klöstern der Lüneburger Heide, veranschaulichen, wie komplex die Vernetzung der religiösen Institutionen im Spätmittelalter war. Materiell gesehen führen die Hamburger Codices in die bislang wenig bekannte Buchkultur von semireligiosen Frauen ein.

Die Beginen im europäischen Vergleich. Paul Marchal, Sigrun Dieberg, 2020

Die Beginen im europäischen Vergleich. Paul Marchal, Sigrun Dieberg, 2020

140 Abb., davon 23 farbig
1. Auflage
Erscheinungsdatum: 31.08.2020
Deutsche und Flämische Fassungen
432 Seiten
23,7 x 16 cm
broschiert
ISBN 9783775814140

Paul Marchal im Interview, L.I.S.A-Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung, 22.12.2020: Herr Marchal, Sie haben ein Buch über eine bestimmte Gruppe von religiösen Frauen, die Beginen, geschrieben, das sowohl zeitlich als auch räumlich einen weiten Bogen spannt. Woher rührt Ihr Interesse für die Beginen?
Paul Marchal: Das Beginenwesen ist ein multidisziplinäres Thema. Beginen lebten im Gegensatz zu Nonnen nicht neben sondern in der Gesellschaft. Sie waren Religiosen, die (meistens) im städtischen Kontext anzutreffen waren. Wer sich mit dem Thema der Beginen auseinandersetzt, erfährt folglich eine Menge über Kirche, Klosterorden, Stadtstrukturen, kulturelles und wirtschaftliches Leben - um nur einige Aspekte zu nennen. Und vergessen wir nicht den Gegensatz Männerwelt-Frauenwelt. Das Beginenthema ist konfliktbeladen - sowohl in kirchlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht. Das alles macht es für mich besonders spannend.

Beschreibung
»Eine Jede möge sich durch ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren können.«

Die Beginenbewegung entstand als religiöse oder spirituelle Gemeinschaft von Frauen bereits im Hochmittelalter. Noch heute zeugen die Beginenhöfe in Flandern, den Niederlanden, Nordfrankreich und in Deutschland von ihrer Präsenz.

Dass es sich bei der Beginenbewegung um ein europäisches Phänomen handelt, ist bisher nur unzulänglich bekannt. Bei seiner Spurensuche in ganz Europa deckt Paul Marchal sowohl Berührungspunkte als auch Differenzen in Lebensstil, Regelwerk sowie im religiösen Alltag zwischen den Beginen unterschiedlicher Regionen auf: Wohltätigkeit, Glaube und Arbeit waren überall in Europa die wichtigsten Eckpfeiler im Leben einer Begine.

Beginen waren in der Regel selbstständige Frauen, die zunächst weder heiraten noch in ein Kloster eintreten wollten. Aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements, unter anderem Totendienst und Krankenpflege, waren sie an prominenter Stelle in den sozialen Netzwerken vieler europäischer Städte vertreten. Im Gegensatz zu den meisten Klosterorden lebten die Beginen nicht neben, sondern in der Gesellschaft. Sie kannten weder Lebenszeitgelübde noch Klausur. Als religiöse und soziale Unternehmerinnen spielten sie oftmals eine maßgebliche Rolle in der Erziehung, in Handwerken und im Gesundheitswesen. Dabei wurden die Beginen immer wieder auf ihre dienende Frauenrolle verwiesen und als moderne Frauen ihrer Zeit misstrauisch beäugt.

Servantes de Dieu. Laurey Braguier, 2019

Servantes de Dieu. Les Beatas de la couronne de Castille (1450-1600). Laurey Braguier, 2019
Préface d' Isabelle Poutrin

Kommentar Brita Sr. Lieb: "Dickes, sehr gut recherchiertes Buch!"

Herausgeber: PU RENNES (13. Juni 2019)
Sprache: Französisch
Taschenbuch: 510 Seiten
ISBN-10:  2753576858
ISBN-13: 978-2753576858

A propos de l'auteur
Laurey Braguier est actuellement professeur agrégé d'espagnol en classes préparatoires littéraires au lycée La Bruyère de Versailles. Docteur de l'université Rennes 2 en études hispaniques, ses recherches portent sur histoire des femmes, la religion et la littérature dans l'Espagne des XVe et XVIe siècles.

Dos du livre
Les beatas de Castille, soeurs des béguines d'Europe du Nord, ont jusqu'à présent très peu attiré l'attention de l'historiographie. Considérées, à l'aube du XVIe siècle comme des femmes laïques se vouant à Dieu dans la pénitence et la prière, elles demeurent méconnues à l'exception de quelques grandes figures, vénérées pour leurs prophéties ou persécutées pour leurs visions par l'inquisition. Pourtant, les beatas recouvrent une réalité plurielle, et leur rôle dans la vie religieuse apparaît complexe. De la pauvre filandière léonaise à la noble veuve tolédane, ces semi-religieuses refusant le mariage et la stricte clôture se sont consacrées à Dieu tout en assurant des fonctions reconnues et valorisées par leurs contemporains. Soignant les malades, priant pour les vivants et les défunts, ces femmes ont porté secours aux plus pauvres, rendu visite aux prisonniers ou encore instruit les orphelins. Grâce à une vaste enquête menée dans les manuscrits de la couronne d'Espagne et les Archives secrètes du Vatican, ce livre, à la croisée de l'histoire sociale, de l'histoire religieuse et de l'histoire des femmes, retrace le destin de 354 beatas et la vie économique de 192 communautés implantées dans les royaumes et les villes de Castille entre 1450 et 1600. A la lecture de sources inédites, en particulier des lettres de privilège, des actes notariés et des procès inquisitoriaux, cet ouvrage met en lumière le quotidien de ces servantes de Dieu, en insistant sur leur engagement et leur intégration dans la société de leur temps.

Das Beginenwesen in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Jörg Voigt, Dr. Marco A. Sorace (Hrsg.), 2016

Das Beginenwesen in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Jörg Voigt, 2016
Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte, 20, Band 20

Herausgeber: W. Kohlhammer GmbH; 1. Edition (27. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 366 Seiten
ISBN-10: 3170309463
ISBN-13: 978-3170309463

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Dr. Jörg Voigt ist Archivrat am Niedersächsischen Landesarchiv und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Prof. Dr. Bernward Schmidt lehrt Historische Theologie am Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen. Dr. Marco A. Sorace ist Dozent an der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen.

Beschreibung
Die Beiträge des vorliegenden Bandes erfassen erstmals das Beginenwesen in Deutschland aus regional differenzierender und übergreifend systematisierender Perspektive. Themen sind dabei Lebensformen und Stellung dieser "frommen Frauen" in der Gesellschaft, Kontakte zum Welt- und Ordensklerus, Träger und Förderer des Beginenwesens, unterschiedliche regionale und städtische Ausprägungen sowie die Rechtsgeschichte dieser Lebensform frommer Frauen. Im Licht neuer Forschungen ist insbesondere die bisherige Einschätzung, bei den Beginen handele es sich eher um eine randständige oder gar für Häresie anfällige Frömmigkeitsform, nicht mehr tragfähig. Vielmehr wird deutlich, dass das Beginenwesen ein wichtiger Bestandteil einer allgemeinen Geschichte der Religiosität ist.

Labels und Libels. Edited by Letha Böhringer et al, 2014

Labels und Libels. Edited by Letha Böhringer, Jennifer Kolpacoff Deane, Hildo von Engen, 2014
Naming Beguines in Northern Medieval Europe (Sanctimoniales, 1, Band 1)

Herausgeber: BREPOLS PUBL; 1. Edition (3. September 2014)
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
ISBN-10: 2503551351
ISBN-13: 978-2503551357
Originaltitel: Labels and Libels
Abmessungen: 15.88 x 2.54 x 24.77 cm

This volume investigates the diverse meanings assigned to and adopted by lay religious women in northern Europe between the thirteenth and sixteenth centuries. While many outstanding studies have unearthed the local or regional significance of such women, little comparative or transregional scholarship exists to date. Moreover, traditional emphasis on medieval ecclesiastical condemnation of beguines has obscured the extent to which their communities were intertwined with supportive local social structures. Exploring the multiplicity of contemporary perspectives in the Belgian, Dutch, French, and German contexts over time, the volume traces not only the women's relationships to various authorities and institutions, but also the specific terms used to represent and respond to 'beguines'. Illuminating the kaleidoscopic ways in which medieval people categorized, described, and engaged with such women, the collected essays also underscore the extent to which simple dualities of 'clerical' and 'lay', 'elite' and 'popular', and 'orthodox' and 'heretical' are insufficient constructs with which to map intersections of medieval gender, lay religiosity, and society. In doing so, they propose new avenues and coordinates for exploring the sociospiritual topography of medieval Europe.

Cities of Ladies. Walter Simons, 2001

Cities of Ladies. Walter Simons, 2001
Beguine Communities in the Medieval Low Countries, 1200-1565

Herausgeber: University of Pennsylvania Press (1. September 2001)
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
ISBN-10: 0812236041
ISBN-13: 978-0812236040

About the author
Walter Simons is Associate Professor of History at Dartmouth College

Selected by Choice magazine as an Outstanding Academic Title

In the early thirteenth century, semireligious communities of women began to form in the cities and towns of the Low Countries. These beguines, as the women came to be known, led lives of contemplation and prayer and earned their livings as laborers or teachers.

In Cities of Ladies, the first history of the beguines to appear in English in fifty years, Walter Simons traces the transformation of informal clusters of single women to large beguinages. These veritable single-sex cities offered lower- and middle-class women an alternative to both marriage and convent life. While the region's expanding urban economies initially valued the communities for their cheap labor supply, severe economic crises by the fourteenth century restricted women's opportunities for work. Church authorities had also grown less tolerant of religious experimentation, hailing as subversive some aspects of beguine mysticism. To Simons, however, such accusations of heresy against the beguines were largely generated from a profound anxiety about their intellectual ambitions and their claims to a chaste life outside the cloister. Under ecclesiastical and economic pressure, beguine communities dwindled in size and influence, surviving only by adopting a posture of restraint and submission to church authorities.

Fromme Frauen oder Ketzerinnen? Martina Wehrli-Johns und Claudia Opitz (Hrsg.), 1998

Fromme Frauen oder Ketzerinnen? Leben und Verfolgung der Beginen im Mittelalter. Martina Wehrli-Johns und Claudia Opitz (Hrsg.), 1998

Herausgeber: Herder, Freiburg (1. Januar 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345104692X
ISBN-13: 978-3451046926

Inhalt
Einleitung: Fromme Frauen oder Ketzerinnen?
Wehrli-Johns, Martina. • S. 11-23
  
Das mittelalterliche Beginentum: religiöse Frauenbewegung oder Sozialidee der Scholastik?
Wehrli-Johns, Martina. • S. 25-51

Religiöse Frauen im Florenz des 13.. und 14. Jahrhunderts
Benvenuti Papi, Anna. • S. 53-93

Von der Peripherie ins Zentrum: Beginen und Schwestern vom Gemeinsamen Leben in den nördlichen Niederlanden
Koorn, Florence Wilhelmina Johanna. • S. 95-118

Hamburger Beginen im Spätmittelalter: "autonome" oder "fremdbestimmte" Frauengemeinschaft?
Röckelein, Hedwig. • S. 119-137

Stiftungen für Beginengemeinschaften in Frankfurt am Main: ein Austausch zwischen Beginen und Bürgerschaft
Spies, Martina. • S. 139-167

Zwischen Ketzerei und Krankenpflege: die Beginen in der spätmittelalterlichen Stadt Bern
Utz Tremp, Kathrin. • S. 169-194

Beginen, Begarden und Terziaren im 14. und 15. Jahrhundert: das Beispiel des Basler Beginenstreits (1400/04 - 1411)
Patschovsky, Alexander. • S. 195-209

Schwestern, Beginen, Meisterinnen. Ilse Schulz, 1992

Schwestern, Beginen, Meisterinnen. Ilse Schulz, 1992
Hygieias christliche Töchter im Gesundheitswesen einer Stadt. Ein Beitrag zur Geschichte der Pflege und Heilkunde.

Klappentext
Das Buch geht auf Spurensuche nach den Anfängen und Entwicklungen der Krankenpflege. In erstaunlichen Details und wichtigen Dokumenten wird der Berufsstand der Krankenschwestern, Pfleger und Hebammen aufgezeigt. Die persönliche Versorgung und Betreuung von Kranken und Pflegebedürftigen steht im Mittelpunkt. Ein spannender Zeitweg wird vom frühen Mittelalter bis in unser Jahrhundert verfolgt.

Produktinformation
Sprache ‏ : ‎ Englisch
ISBN-10 ‏ : ‎ 3927402613
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3927402614

Barmherzige Samariterinnen. Beginen - gestern und heute. Gertrud Hofmann, 1991

Barmherzige Samariterinnen. Beginen - gestern und heute. Verwirklichung einer Idee. Gertrud Hofmann, Werner Krebber, 1991

Herausgeber: ‎ Butzon&Bercker Kevelaer, (1. Januar 1991)
Sprache: ‎ Deutsch
ISBN-10: ‎ 3766697501
ISBN-13‏: ‎ 978-3766697509

Margaretha Jedefrau. Sully Roecken u. Carolina Braukmann, 1989

Margaretha Jedefrau. Sully Roecken u. Carolina Braukmann, 1989

Sozial­geschichte von Frauen in Frei­burg im Breis­gau vom 13. bis ins 18. Jahr­hundert, erzählt und rekonstruiert aus Quellen.
"Mehr als der verklärte Rück­blick auf die Hel­dinnen der Frauen­bewe­gung gelten hier die nicht ideo­logische Bestands­auf­nahme und der ein­fühl­sam be­schrie­bene Frauen­alltag vor Ort in Freiburg." Der Spiegel

Herausgeber: Kore (1. Januar 1989)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 490 Seiten
ISBN-10: 3926023155
ISBN-13: 978-3926023155

Von und über Ordensfrauen

Das Buch der Gründungen. Teresa von Ávila, 2022

Das Buch der Gründungen. Teresa von Avila, 2022

Das Buch der Gründungen. Teresa von Ávila, 2022
Übersetzt von Ulrich Dobhan, Elisabeth Peeters

Verlag Herder
1. Auflage 2022
Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband
472 Seiten
ISBN: 978-3-451-39411-9
Bestellnummer: P394114

Autorin
Teresa von Ávila (1515-1582), spanische Mystikerin und Ordensgründerin; durch ihr Wirken entstanden zahlreiche Klöster eines neuen Zweigs des Karmeliterordens (Teresianischer Karmel). Papst Paul VI. verlieh ihr 1970 als erster Frau den Titel „Kirchenlehrerin“; ihre Werke sind Klassiker der spanischen Sprache und geistlichen Literatur.

Die lebenspraktische Seite der großen Heiligen
Achtzehn neue Klöster, darunter zwei für Männer, gegründet von einer Frau – für die damalige Zeit eine unerhörte Anmaßung. In den Berichten über ihre Klostergründungen zeigt sich die bedeutende Mystikerin Teresa von Ávila von ihrer lebenspraktischen Seite: klug im Umgang mit Hindernissen, hartnäckig im Verhandeln, mutig auf gefährlichen Reisen, und mitten in all dem eine unübertroffene Lehrmeisterin dafür, dass ein Leben mit Gott und ein Leben mit den Menschen keine Gegensätze sind, sondern der gleichen Quelle entspringen.

 

Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Maura Zátonyi OSB (Hg.), 2022

Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Maura Zátonyi OSB (Hg.), 2022

Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Maura Zátonyi OSB (Hg.), 2022
Der vorliegende Querschnitt durch das gesamte Werk der Ordensfrau und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen ermöglicht den Reichtum und die spirituelle Kraft ihres Denkens zu entdecken.

Verlag Herder
2. Auflage 2022
Gebunden
320 Seiten
ISBN: 978-3-451-39166-8
Bestellnummer: P391664

Herausgeberin
Maura Zátonyi ist Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Eibingen. Geboren 1974 in Ungarn, studierte sie Klassische Philologie in Budapest, wurde in Mainz in Philosophie promoviert und absolvierte das Theologiestudium in Sankt Georgen/Frankfurt. 2011 bis 2012 hat sie an den theologischen Gutachten für das Verfahren der Heiligsprechung und der Erhebung Hildegards von Bingen zur Kirchenlehrerin, der sogenannten „Positio“, mitgearbeitet. Sie ist die Vorsitzende der 2018 gegründeten „St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V. Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäischen Spiritualität“. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Forschungen hat sie mehrere Übersetzungen und Publikationen vorgelegt.

Der Reichtum und die spirituelle Kraft Hildegards von Bingen
Hildegard von Bingen (1098–1179) ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Ihre Visionen beschäftigen sich mit den fundamentalen Fragen unseres Lebens: Wie lässt sich die Welt deuten? Wie gelangt der Mensch zum erfüllten Leben? Die Werke der rheinischen Äbtissin verdeutlichen dabei: Die Themen, die uns heute bewegen, waren den Menschen schon vor mehr als 800 Jahren vertraut. Hildegards Schriften erfordern jedoch eine sprachliche wie auch gedankliche Vermittlung in das Heute. Nicht nur der große Umfang, sondern die verschlüsselte Bildersprache und die Fremdheit der mittelalterlichen Kultur hindern bei der Lektüre. Im vorliegenden Lesebuch sind Texte ausgewählt, die bei heutigen Leserinnen und Lesern auf Resonanz stoßen. Vor jedem Text steht eine Erläuterung, die zum Verstehen beiträgt und einlädt, aus den Texten Impulse für die persönliche Lebensgestaltung zu gewinnen. So bietet das Lesebuch einen Zugang zur Gedankenwelt Hildegards und zu deren gewinnbringender Anwendung im Leben des Einzelnen.

Dissertationen

Das Beginenwesen in Deutschland. Frank-Michael Reichstein, 2017

Das Beginenwesen in Deutschland. Frank-Michael Reichstein, 2017
Studien und Katalog zum Beginenwesen in Deutschland, vorgelegt von Frank-Michael Reichstein. Tag der Wissenschaftlichen Aussprache: 10.07.2001

Herausgeber: Verlag Dr. Köster; erweiterte Edition (18. April 2017)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 490 Seiten
ISBN-10: 3895744271
ISBN-13: 978-3895744273

Autorenkommentar
Abstract der Dissertation

Die Anfänge der Geschichte des deutschen Beginentums führen in das frühe 13. Jahrhundert. Die ungewöhnliche Lebensart dieser Frauen zwischen Kloster und Welt veranlasste schon vor zwei Jahrhunderten Historiker zur Veröffentlichung zahlreicher lokaler Darstellungen in heute nahezu unzugänglichen historischen Vereinszeitschriften. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Beschäftigung mit der Geschichte dieser semireligiösen Frauen zunehmend zur Domäne feministischer Frauenforschung. Die historische Auseinandersetzung trat dabei oft in den Hintergrund. Durch Ideologisierungen und Quellenferne entstand teilweise ein völlig überpointiertes Bild der Beginen als Reformerinnen und Revolutionärinnen, welche sich nicht in die mittelalterliche Stadtgesellschaft haben einbinden lassen wollen.
In dieser Studie wurde der Versuch unternommen, eine Monographie zum deutschen Beginenwesen mit einer Regesten- und Hausregelsammlung für Beginen in 636 Ortschaften zu erstellen, um neue Grundlagen für eine sachliche Betrachtung zu schaffen. Die Geschichte der Beginen sollte aus dem verengten Radius der geschlechtsspezifischen Perspektive wieder in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang eingebettet werden. Das deutsche Beginenwesen erscheint als integrales Element der mittelalterlichen Stadtgesellschaft. Die Auswertung der Regesten lässt vermuten, dass es kaum eine Stadt ohne Beginenkonvent gegeben haben wird. Die semireligiösen Frauen lebten zumeist inmitten der mittelalterlichen Stadtanlagen unter der Protektion von Welt- bzw. Ordensklerus, Stadträten oder einfachen Bürgern und Bürgerinnen. Das bürgerliche Stiftungswesen förderte die Ausbreitung des Beginentums maßgeblich. Die Untersuchung zeigt, dass sich die Frauen vorwiegend mit Hilfe dieser Stiftungen etablierten. Die Sorge um das Seelenheil der Stifter stand dabei im Mittelpunkt. Krankenpflege und Totendienst sind als ein Hauptbetätigungsfeld der Beginen anzusehen. Daraus erklärt sich auch deren Beliebtheit über viele Jahrhunderte hinweg.
Der Lebensalltag der Frauen wurde grundsätzlich durch Beginenordnungen bestimmt, welche der Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit der Frauen hinsichtlich des Tagesablaufs, der Bekleidung, der Tätigkeit, der Verfügbarkeit und Vererbbarkeit des Vermögens und nicht zuletzt auch der Austrittsmöglichkeit äußerst enge Grenzen setzten. Es gibt keinerlei Hinweise, dass Beginen über ein Netzwerk von gegenseitigen Verbindungen verfügt haben.
Es wurde in der Studie versucht, den Mythos der Verfolgung und systematischen Ausrottung der deutschen Beginen zu widerlegen. Es hat sich bestätigt, daß zwischen den verschiedenen semireligiösen Frauengruppen sehr genau unterschieden werden muss. Die schwankenden offiziellen Verlautbarungen verdächtigten oder verurteilten zumeist jeweils ganz spezifische Ausprägungen des Semireligiosentums. Die ambivalente Einstellung der Kirche hinsichtlich der Beginenfrage bleibt aber unstrittig. Die unpräzise Abgrenzung der frommen Frauen von häretischen Gemeinschaften kann jedoch nicht als einziger Grund für die Verwicklungen rechtschaffener Beginen in Konfliktsituationen gelten. Die sogenannte Begräbnisfrage oder der Vorwurf der unrechtmäßigen Verwaltung franziskanischen Vermögens für die Mönche durch Beginen bildeten vielfach den eigentlichen Anstoß zur Kritik gegenüber den Frauen.
Beginengemeinschaften galten keineswegs grundsätzlich als häresieverdächtige Randgruppe, sondern ordneten sich den allgemeinen Zielen der insbesondere im 13. Jahrhundert verstärkt auftretenden Bußbewegung unter. Das Beginenwesen verkörperte keine Bewegung mit selbständigen Zielen. Eine beginenspezifische Spiritualität lässt sich ebenfalls allgemein nicht nachweisen. Die Regulierungsversuche durch Nikolaus V. im Jahre 1452 leiteten den teilweisen Niedergang des Beginenwesens ein. Der Verlust des semireligiösen und damit auch weltlichen Charakters einiger Beginenkonvente förderte die Akzeptanz der Gemeinschaften in der Stadtgesellschaft nicht. Die Entwicklung der Konvente über das Zeitalter der Reformation hinaus war nicht von der jeweils dominierenden Konfession der Regionen abhängig, sondern vielmehr von dem Wohlwollen der Stadträte, welche einen entscheidenden Einfluss auf die Gemeinschaften ausübten.
Ich möchte mich auf diesem Wege bei Herrn Prof. Dr. Johannes Helmrath - Humboldt-Universität zu Berlin - und Herrn Prof. Dr. Wolfgang Radtke - Technische Universität Berlin für Ihre Unterstützung bedanken.

 

Das Beginenwesen in fränkischen und bayrischen Bischofsstätten. Hannah Hien, 2013

Das Beginenwesen in fränkischen und bayrischen Bischofsstätten. Hannah Hien, 2013

Buch: Gebunden
Format: 24,5 x 17,5 cm
Seiten: 432

ISBN: 978-3-86652-959-5
Erscheinungsjahr: 04.04.2014
Autoren: Herausgeber Gesellschaft für fränkische Geschichte

Beschreibung
Die Lebensweise der mittelalterlichen Beginen hatte auf den ersten Blick nur wenig mit klassischen weiblichen Biographien zwischen Ehe und Kloster gemein und fand doch über einen langen Zeitraum weite Verbreitung: Frauen, die ein religiöses Leben nicht hinter Klostermauern, sondern in der Welt, ohne Klausur, Ordensregel und dauerhaftes Gelübde führten. Anhand von sechs Städten im bislang wenig untersuchten Südosten des Heiligen Römischen Reichs gelingt es der Autorin, neue Schlaglichter auf das noch immer rätselhafte Phänomen Begine zu werfen. Die ganz unterschiedlichen Erkenntnisse in Würzburg, Bamberg, Eichstätt, Regensburg, Passau und Freising zeigen die ungeheure Vielfalt dieser Lebensform. Die Studie fragt zunächst nach dem Ursprung des Beginenwesens innerhalb der viel größeren religiösen Frauenbewegung, um anschließend den Wandel im Laufe der Jahrhunderte zu beleuchten. So können überkommene Klischees hinterfragt und vielfach widerlegt werden. Hannah Hien wurde mit der vorliegenden Arbeit an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promoviert und arbeitet als Archivrätin am Staatsarchiv Bamberg.

Das Beginenwesen im Spätmittelalter. Jörg Voigt, 2012

Das Beginenwesen im Spätmittelalter. Jörg Voigt, 2012
Frauenfrömmigkeit in Thüringen und im Reich (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe, Band 32)

Herausgeber: Böhlau Köln; 1. Auflage (14. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 521 Seiten
ISBN-10: 3412206687
ISBN-13: 978-3412206680

Über den Autor
Jörg Voigt wurde mit der vor­liegen­den Arbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promo­viert und ist Archiv­rat am Nieder­säch­si­schen Landes­archiv - Staats­archiv Stade.

Beschreibung
Beginen waren Frauen, die ein aske­tisches, kloster­ähnliches Gemein­schafts­leben führten. Die Studie wirft neues Licht auf das Beginen­wesen, das im Spät­mittel­alter zu den ver­brei­testen reli­giösen Lebens­formen zählte. Im Zentrum steht zunächst das bislang kaum er­forsch­te Beginen­wesen in Thüringen, vor allem in den Städten Erfurt, Mühl­hausen, Nord­hausen und Jena. Hiervon aus­gehend werden gängige Deu­tungen der Ent­wick­lung des Beginen­wesens auch für andere Re­gionen kritisch hinter­fragt und auf einer breiten Quellen­grund­lage in weiten Teilen wider­legt. Das Beginen­wesen war im Spät­mittel­alter in die kirchliche Ord­nung inte­griert und stand trotz fehlender Ordens­zuge­hörig­keit keines­wegs unter ständigem Häresie­verdacht.

Beginen im Bodenseeraum. Andreas Wilts, 1994

Beginen im Bodenseeraum. Andreas Wilts, 1994

Herausgeber: Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart (1. Januar 1994)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3799550380
ISBN-13: 978-3799550383

"Das vorliegende Buch, eine Dissertation der Universität Konstanz, zeichnet aus, dass es sich nicht auf die Beginen einer Stadt beschränkt, sondern diejenigen des Umlandes miteinbezieht (ohne die städtischen Wurzeln des Beginentums in Frage zu stellen). Der Raum ist derjenige der Terminierbezirke der Franziskanerkonvente Konstanz, Lindau, Überlingen und Schaffhausen, die sich in etwa mit dem Terminierbezirk des Dominikanerkonvents Konstanz decken. Zeitlich wird sowohl die Frühzeit von ca. 1210/1220 bis zur Verfolgungswelle von 1320 wie auch das 14. und 15. Jahrhundert bearbeitet. Der Autor geht davon aus, dass Beginen nicht einfach verhinderte Nonnen waren und dass es nicht das Ziel der Beginensamnungen war, Klöster zu werden, dass
sie vielmehr von den Bischöfen und Orden immer wieder an den Klöstern und Nonnen gemessen (und für zu leicht befunden) wurden. Eine Ausnahme machten die Franziskaner, welche den beginischen Idealen der Armut, der Handarbeit und des Bettels aufgeschlossener gegenüberstanden als etwa auch die Dominikaner. Die Verklösterlichung lag auch nicht unbedingt im Interesse der städtischen Magistrate. Sie schritt auf dem Land rascher voran als in der Stadt, von wo die Bewegung ursprünglich ausgegangen war. Im 14. und 15. Jahrhundert verlagerte sie sich auf das Land und assimilierte sich die traditionellen eremitischen Tendenzen des Bodenseeraumes. So gesehen, kann das Beginentum des 14. und 15. Jahrhunderts nicht als Verfallsform des
früheren Beginentums abqualifiziert werden. Die Verlagerung in ländliche Gegenden ging einher mit der politischen und wirtschaftlichen Emanzipation des Landes, wie sie sich gerade in der Eidgenossenschaft manifestierte. Auch auf dem Land wurden die Beginen vor allem von den Franziskanern betreut, so dass schließlich Kapuzinerinnenklöster wie Grimmenstein und Wonnenstein (AI) entstanden. Die Arbeit beruht auf einem großen Corpus von über 100 Artikeln über Beginensamnungen, die sich teilweise im 1995 erschienenen Beginenband der Helvetia Sacra (HS IX/2) wiederfinden."
Kathrin Utz Tremp, Freiburg
Aus:
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, Revue suisse d'histoire 
Objekttyp: BookReview
Band (Jahr): 47 (1997), Heft 1

Belle et triste ...