Literatur

Unsere neue Seite mit wunder­baren Li­te­ra­tur­tipps ergän­zen wir lau­fend. Hin­ter jedem Ti­tel (einfach anklicken) ver­ber­gen sich Kurz­texte, ISBN usw. Auch im Digi­ta­len Deut­schen Frau­en­ar­chiv findet sich un­ter dem Such­be­griff Begine allerlei Lesenswertes. Viel Freude!

Sachtexte/­Fachliteratur

Dis ist von dem hei­ligen leben. Die Vita der Be­gine Gertrud von Orten­berg. Siegfried Ringler, 2023

Dis ist von dem hei­ligen leben. Die Vita der Be­gine Gertrud von Orten­berg. Siegfried Ringler, 2023
(Zeitschrift für deutsches Alter­tum und deutsche Lite­ratur, Bei­hefte)

Herausgeber: S. Hirzel Verlag GmbH; 1. Edition (31. Januar 2023)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
ISBN-10: 3777630810
ISBN-13: 978-3777630816

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Siegfried Ringler, Gymnasial­lehrer im Ruhe­stand. Studium von Germa­nistik, La­tein, Ge­schich­te, dazu Vor­lesungen in Theo­logie, Psycho­logie und Roma­nischer Lite­ratur an den Uni­versi­täten Würz­burg, Frei­burg im Breis­gau und Mün­chen. Promo­tion bei Kurt Ruh, Würz­burg. Wissen­schaf­tlich tätig durch Editionen, Auf­sätze und Vor­träge vor allem zur Viten- und Offen­barungs­literatur im Um­kreis der Frauen­bewegung sowie der Mystik des 13. und 14. Jahr­hunderts. Mit­arbeit an zahl­reichen Lexika.

Beschreibung
Die Vita der Gertrud von Orten­berg, ein in vielerlei Hin­sicht sin­gulärer Text, vermittelt auf­schluss­reiche Ein­blicke in real­geschich­tliche, reli­giöse und gesell­schaftliche Gegeben­heiten des 14. Jahr­hunderts im Um­kreis von Beginen­tum, Armuts­bewegung und christ­licher Mystik. Als eine Frauen­vita, die ohne den Ein­fluss männ­licher Berater verfasst ist, schildert sie das reli­giöse Er­leben ebenso wie das soziale Wir­ken zweier selb­ständig lebender Frauen, wobei vor allem Straß­burg als ein Zen­trum spiri­tuel­len Lebens erscheint. Ein­flüsse der zeit­genöss­ischen Mys­tik weisen auf domini­kanische und franzis­kanische Predigten im Um­kreis von Meister Eckhart und Rudolf von Biberach; möglich sind auch Bezüge zur Mystik der Marguerite Porète. Der reli­giöse Para­digmen­wechsel dieser Zeit samt seiner Aus­wirkun­gen auf die reli­giöse Alltags­praxis wird deutlich in der Kon­fron­tation zweier gegen­sätzlicher Gottes­bilder. Zugleich er­möglicht der Text neue Erkennt­nisse zu Ge­nese, In­halten und Struk­turen der Viten­schreibung. Die Rezep­tion solcher Texte wird sowohl in Par­al­lelen zum Leben der Elisabeth von Thüringen als auch in der Rezep­tion der Gertrud-Vita bis hin ins 20. Jahr­hun­dert erkennbar.

Die Weisheit der Beginen. Laura Swan, 2023

Die Weisheit der Beginen. Laura Swan, 2023
Geschichte und Spiritualität einer mittelalterlichen Frauenbewegung.
Dieses Buch erschließt die Geschichte dieser selbstbewussten Frauen und lässt uns ihr hinterlassenes Erbe neu entdecken.

Verlag Herder
Deutsche und Englische Fassung
1. Auflage 2023
Gebunden
224 Seiten
ISBN: 978-3-451-39641-0
Bestellnummer: P396416

Autorin
Laura Swan ist Benedik­tinerin des Klosters St. Placid im Nord­westen der USA. Sie ist geist­liche Be­glei­terin, Ar­chi­varin und Au­torin mehrerer Bücher zur Geschich­te weib­licher Spi­ri­tu­ali­tät und bene­dik­tini­scher Tra­di­tion. Sie ist Re­dak­tions­mit­glied der Zeit­schrift "Magistra: the Journal of Women's Spirituality in History"

Das Erbe der Beginen für heute
Jen­seits kirch­licher und gesell­schaft­licher Hier­ar­chien formten die Beginen eine mittel­alter­liche Frauen­bewe­gung, die sich über ganz Europa erstreck­te. Verbun­den durch ihre vi­sio­näre Spi­ritu­ali­tät, ihren un­gewöhn­lichen Geschäfts­sinn und ihr Enga­ge­ment für die Armen und Kran­ken lebten sie außer­halb von Kloster­mauern und Ordens­gemein­schaf­ten in Beginen­höfen ein unab­hän­giges Leben. Trotz häu­figer Vor­würfe der Häre­sie ließen sie sich nicht fest­legen und leb­ten ihre Hin­gabe zu Gott und den Armen auf ihre eigene, wider­ständige Weise.

Die Hamburger Beginen bei St. Jacobi im Kontext ihrer Handschriften und Kultur. Barbara Müller, 2022

Die Hamburger Beginen bei St. Jacobi im Kontext ihrer Handschriften und Kultur. Barbara Müller (Hrsg.) und Monika E. Müller (Hrsg.), 2022

Reihe: Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne
Band 21
ISBN 978-3-515-13201-5
Medientyp: Buch - Kartoniert
Auflage1.
Copyrightjahr: 2022
Verlag: Franz Steiner Verlag
Umfang: XVI, 376 Seiten
Abbildungen: 19 s/w Abb., 26 farb. Abb.
Format: 17,0 x 24,0 cm
Sprache: Deutsch

Beschreibung
Aus dem Beginenkonvent bei St. Jacobi in Hamburg sind 14 mittelniederdeutsche Handschriften überliefert, die einen einzigartigen Einblick in das religiöse Leben spätmittelalterlicher Frauen ermöglichen. Die Gebetbücher, zusammen mit Archivalien aus dem Konvent wie den Rechnungsbüchern der Meisterinnen oder Testamenten, weisen auf eine aktive Rolle des Konvents im spätmittelalterlichen Hamburg hin. Von ihrem religiösen Profil her fallen in den Hamburger Gebetbüchern insbesondere ordensübergreifende Einflüsse der Devotio moderna auf. Dies zeigt, dass diese Literatur unbedingt in einem geographisch und religiös weiteren Kontext zu lesen ist. Allein schon liturgische und materielle Ähnlichkeiten zu Traditionen norddeutscher Bistümer und Klöster, z.B. Klöstern der Lüneburger Heide, veranschaulichen, wie komplex die Vernetzung der religiösen Institutionen im Spätmittelalter war. Materiell gesehen führen die Hamburger Codices in die bislang wenig bekannte Buchkultur von semireligiosen Frauen ein.

Die Beginen im europäischen Vergleich. Paul Marchal, Sigrun Dieberg, 2020

Die Beginen im europäischen Vergleich. Paul Marchal, Sigrun Dieberg, 2020

140 Abb., davon 23 farbig
1. Auflage
Erscheinungsdatum: 31.08.2020
Deutsche und Flämische Fassungen
432 Seiten
23,7 x 16 cm
broschiert
ISBN 9783775814140

Die nieder­län­dische Buch­prä­sen­ta­tion  "Die Be­gi­nen im europäischen Ver­gleich" fand mit Vertreterinnen des Dachverbandes und Vorstandsfrauen in der Be­gi­nen­hof­kirche in Sint-Truiden  statt.  Das Ge­samt­werk von Paul Marchal wur­de von Sr. Brita Lieb be­glei­tet und er­gänzt.  Eine deutsch­spra­chige Über­set­zung hat der Dachverband der Beginen bereits herausgegeben.

Zur Einstimmung: Vorwort von Paul Marchal [PDF]

Beschreibung
»Eine Jede möge sich durch ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren können.«

Die Beginenbewegung entstand als religiöse oder spirituelle Gemeinschaft von Frauen bereits im Hochmittelalter. Noch heute zeugen die Beginenhöfe in Flandern, den Niederlanden, Nordfrankreich und in Deutschland von ihrer Präsenz.

Dass es sich bei der Beginenbewegung um ein europäisches Phänomen handelt, ist bisher nur unzulänglich bekannt. Bei seiner Spurensuche in ganz Europa deckt Paul Marchal sowohl Berührungspunkte als auch Differenzen in Lebensstil, Regelwerk sowie im religiösen Alltag zwischen den Beginen unterschiedlicher Regionen auf: Wohltätigkeit, Glaube und Arbeit waren überall in Europa die wichtigsten Eckpfeiler im Leben einer Begine.

Beginen waren in der Regel selbstständige Frauen, die zunächst weder heiraten noch in ein Kloster eintreten wollten. Aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements, unter anderem Totendienst und Krankenpflege, waren sie an prominenter Stelle in den sozialen Netzwerken vieler europäischer Städte vertreten. Im Gegensatz zu den meisten Klosterorden lebten die Beginen nicht neben, sondern in der Gesellschaft. Sie kannten weder Lebenszeitgelübde noch Klausur. Als religiöse und soziale Unternehmerinnen spielten sie oftmals eine maßgebliche Rolle in der Erziehung, in Handwerken und im Gesundheitswesen. Dabei wurden die Beginen immer wieder auf ihre dienende Frauenrolle verwiesen und als moderne Frauen ihrer Zeit misstrauisch beäugt.

Servantes de Dieu. Laurey Braguier, 2019

Servantes de Dieu. Les Beatas de la couronne de Castille (1450-1600). Laurey Braguier, 2019
Préface d' Isabelle Poutrin

Kommentar Brita Sr. Lieb: "Dickes, sehr gut recherchiertes Buch!"

Herausgeber: PU RENNES (13. Juni 2019)
Sprache: Französisch
Taschenbuch: 510 Seiten
ISBN-10:  2753576858
ISBN-13: 978-2753576858

A propos de l'auteur
Laurey Braguier est actuellement professeur agrégé d'espagnol en classes préparatoires littéraires au lycée La Bruyère de Versailles. Docteur de l'université Rennes 2 en études hispaniques, ses recherches portent sur histoire des femmes, la religion et la littérature dans l'Espagne des XVe et XVIe siècles.

Dos du livre
Les beatas de Castille, soeurs des béguines d'Europe du Nord, ont jusqu'à présent très peu attiré l'attention de l'historiographie. Considérées, à l'aube du XVIe siècle comme des femmes laïques se vouant à Dieu dans la pénitence et la prière, elles demeurent méconnues à l'exception de quelques grandes figures, vénérées pour leurs prophéties ou persécutées pour leurs visions par l'inquisition. Pourtant, les beatas recouvrent une réalité plurielle, et leur rôle dans la vie religieuse apparaît complexe. De la pauvre filandière léonaise à la noble veuve tolédane, ces semi-religieuses refusant le mariage et la stricte clôture se sont consacrées à Dieu tout en assurant des fonctions reconnues et valorisées par leurs contemporains. Soignant les malades, priant pour les vivants et les défunts, ces femmes ont porté secours aux plus pauvres, rendu visite aux prisonniers ou encore instruit les orphelins. Grâce à une vaste enquête menée dans les manuscrits de la couronne d'Espagne et les Archives secrètes du Vatican, ce livre, à la croisée de l'histoire sociale, de l'histoire religieuse et de l'histoire des femmes, retrace le destin de 354 beatas et la vie économique de 192 communautés implantées dans les royaumes et les villes de Castille entre 1450 et 1600. A la lecture de sources inédites, en particulier des lettres de privilège, des actes notariés et des procès inquisitoriaux, cet ouvrage met en lumière le quotidien de ces servantes de Dieu, en insistant sur leur engagement et leur intégration dans la société de leur temps.

Das Beginenwesen in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Jörg Voigt, Dr. Marco A. Sorace (Hrsg.), 2016

Das Beginenwesen in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Jörg Voigt, 2016
Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte, 20, Band 20

Herausgeber: W. Kohlhammer GmbH; 1. Edition (27. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 366 Seiten
ISBN-10: 3170309463
ISBN-13: 978-3170309463

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Dr. Jörg Voigt ist Archiv-Oberrat im Landesarchiv Hannover. Prof. Dr. Bernward Schmidt lehrt Historische Theologie am Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen. Dr. Marco A. Sorace ist Dozent an der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen.

Beschreibung
Die Beiträge des vorliegenden Bandes erfassen erstmals das Beginenwesen in Deutschland aus regional differenzierender und übergreifend systematisierender Perspektive. Themen sind dabei Lebensformen und Stellung dieser "frommen Frauen" in der Gesellschaft, Kontakte zum Welt- und Ordensklerus, Träger und Förderer des Beginenwesens, unterschiedliche regionale und städtische Ausprägungen sowie die Rechtsgeschichte dieser Lebensform frommer Frauen. Im Licht neuer Forschungen ist insbesondere die bisherige Einschätzung, bei den Beginen handele es sich eher um eine randständige oder gar für Häresie anfällige Frömmigkeitsform, nicht mehr tragfähig. Vielmehr wird deutlich, dass das Beginenwesen ein wichtiger Bestandteil einer allgemeinen Geschichte der Religiosität ist.

Labels und Libels. Edited by Letha Böhringer et al, 2014

Labels und Libels. Edited by Letha Böhringer, Jennifer Kolpacoff Deane, Hildo von Engen, 2014
Naming Beguines in Northern Medieval Europe (Sanctimoniales, 1, Band 1)

Herausgeber: BREPOLS PUBL; 1. Edition (3. September 2014)
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
ISBN-10: 2503551351
ISBN-13: 978-2503551357
Originaltitel: Labels and Libels
Abmessungen: 15.88 x 2.54 x 24.77 cm

This volume investigates the diverse meanings assigned to and adopted by lay religious women in northern Europe between the thirteenth and sixteenth centuries. While many outstanding studies have unearthed the local or regional significance of such women, little comparative or transregional scholarship exists to date. Moreover, traditional emphasis on medieval ecclesiastical condemnation of beguines has obscured the extent to which their communities were intertwined with supportive local social structures. Exploring the multiplicity of contemporary perspectives in the Belgian, Dutch, French, and German contexts over time, the volume traces not only the women's relationships to various authorities and institutions, but also the specific terms used to represent and respond to 'beguines'. Illuminating the kaleidoscopic ways in which medieval people categorized, described, and engaged with such women, the collected essays also underscore the extent to which simple dualities of 'clerical' and 'lay', 'elite' and 'popular', and 'orthodox' and 'heretical' are insufficient constructs with which to map intersections of medieval gender, lay religiosity, and society. In doing so, they propose new avenues and coordinates for exploring the sociospiritual topography of medieval Europe.

Cities of Ladies. Walter Simons, 2001

Cities of Ladies. Walter Simons, 2001
Beguine Communities in the Medieval Low Countries, 1200-1565

Herausgeber: University of Pennsylvania Press (1. September 2001)
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
ISBN-10: 0812236041
ISBN-13: 978-0812236040

About the author
Walter Simons is Associate Professor of History at Dartmouth College

Selected by Choice magazine as an Outstanding Academic Title

In the early thirteenth century, semireligious communities of women began to form in the cities and towns of the Low Countries. These beguines, as the women came to be known, led lives of contemplation and prayer and earned their livings as laborers or teachers.

In Cities of Ladies, the first history of the beguines to appear in English in fifty years, Walter Simons traces the transformation of informal clusters of single women to large beguinages. These veritable single-sex cities offered lower- and middle-class women an alternative to both marriage and convent life. While the region's expanding urban economies initially valued the communities for their cheap labor supply, severe economic crises by the fourteenth century restricted women's opportunities for work. Church authorities had also grown less tolerant of religious experimentation, hailing as subversive some aspects of beguine mysticism. To Simons, however, such accusations of heresy against the beguines were largely generated from a profound anxiety about their intellectual ambitions and their claims to a chaste life outside the cloister. Under ecclesiastical and economic pressure, beguine communities dwindled in size and influence, surviving only by adopting a posture of restraint and submission to church authorities.

Fromme Frauen oder Ketzerinnen? Martina Wehrli-Johns und Claudia Opitz (Hrsg.), 1998

Fromme Frauen oder Ketzerinnen? Leben und Verfolgung der Beginen im Mittelalter. Martina Wehrli-Johns und Claudia Opitz (Hrsg.), 1998

Herausgeber: Herder, Freiburg (1. Januar 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345104692X
ISBN-13: 978-3451046926

Inhalt
Einleitung: Fromme Frauen oder Ketzerinnen?
Wehrli-Johns, Martina. • S. 11-23
  
Das mittelalterliche Beginentum: religiöse Frauenbewegung oder Sozialidee der Scholastik?
Wehrli-Johns, Martina. • S. 25-51

Religiöse Frauen im Florenz des 13.. und 14. Jahrhunderts
Benvenuti Papi, Anna. • S. 53-93

Von der Peripherie ins Zentrum: Beginen und Schwestern vom Gemeinsamen Leben in den nördlichen Niederlanden
Koorn, Florence Wilhelmina Johanna. • S. 95-118

Hamburger Beginen im Spätmittelalter: "autonome" oder "fremdbestimmte" Frauengemeinschaft?
Röckelein, Hedwig. • S. 119-137

Stiftungen für Beginengemeinschaften in Frankfurt am Main: ein Austausch zwischen Beginen und Bürgerschaft
Spies, Martina. • S. 139-167

Zwischen Ketzerei und Krankenpflege: die Beginen in der spätmittelalterlichen Stadt Bern
Utz Tremp, Kathrin. • S. 169-194

Beginen, Begarden und Terziaren im 14. und 15. Jahrhundert: das Beispiel des Basler Beginenstreits (1400/04 - 1411)
Patschovsky, Alexander. • S. 195-209

Schwestern, Beginen, Meisterinnen. Ilse Schulz, 1992

Schwestern, Beginen, Meisterinnen. Ilse Schulz, 1992
Hygieias christliche Töchter im Gesundheitswesen einer Stadt. Ein Beitrag zur Geschichte der Pflege und Heilkunde.

Klappentext
Das Buch geht auf Spurensuche nach den Anfängen und Entwicklungen der Krankenpflege. In erstaunlichen Details und wichtigen Dokumenten wird der Berufsstand der Krankenschwestern, Pfleger und Hebammen aufgezeigt. Die persönliche Versorgung und Betreuung von Kranken und Pflegebedürftigen steht im Mittelpunkt. Ein spannender Zeitweg wird vom frühen Mittelalter bis in unser Jahrhundert verfolgt.

Produktinformation
Sprache ‏ : ‎ Englisch
ISBN-10 ‏ : ‎ 3927402613
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3927402614

Barmherzige Samariterinnen. Beginen - gestern und heute. Gertrud Hofmann, 1991

Barmherzige Samariterinnen. Beginen - gestern und heute. Verwirklichung einer Idee. Gertrud Hofmann, Werner Krebber, 1991

Herausgeber: ‎ Butzon&Bercker Kevelaer, (1. Januar 1991)
Sprache: ‎ Deutsch
ISBN-10: ‎ 3766697501
ISBN-13‏: ‎ 978-3766697509

Margaretha Jedefrau. Sully Roecken u. Carolina Braukmann, 1989

Margaretha Jedefrau. Sully Roecken u. Carolina Braukmann, 1989

Sozial­geschichte von Frauen in Frei­burg im Breis­gau vom 13. bis ins 18. Jahr­hundert, erzählt und rekonstruiert aus Quellen.
"Mehr als der verklärte Rück­blick auf die Hel­dinnen der Frauen­bewe­gung gelten hier die nicht ideo­logische Bestands­auf­nahme und der ein­fühl­sam be­schrie­bene Frauen­alltag vor Ort in Freiburg." Der Spiegel

Siehe auch: "Bis endlich die Weiber kamen mit den Axen." Johanna Zollner, taz vom 14. August 1989

Herausgeber: Kore (1. Januar 1989)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 490 Seiten
ISBN-10: 3926023155
ISBN-13: 978-3926023155

Von und über Ordens­frauen

Das Buch der Gründungen. Teresa von Ávila, 2022

Das Buch der Gründungen. Teresa von Ávila, 2022
Übersetzt von Ulrich Dobhan, Elisabeth Peeters

Verlag Herder
1. Auflage 2022
Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband
472 Seiten
ISBN: 978-3-451-39411-9
Bestellnummer: P394114

Autorin
Teresa von Ávila (1515-1582), spanische Mystikerin und Ordensgründerin; durch ihr Wirken entstanden zahlreiche Klöster eines neuen Zweigs des Karmeliterordens (Teresianischer Karmel). Papst Paul VI. verlieh ihr 1970 als erster Frau den Titel „Kirchenlehrerin“; ihre Werke sind Klassiker der spanischen Sprache und geistlichen Literatur.

Die lebenspraktische Seite der großen Heiligen
Achtzehn neue Klöster, darunter zwei für Männer, gegründet von einer Frau – für die damalige Zeit eine unerhörte Anmaßung. In den Berichten über ihre Klostergründungen zeigt sich die bedeutende Mystikerin Teresa von Ávila von ihrer lebenspraktischen Seite: klug im Umgang mit Hindernissen, hartnäckig im Verhandeln, mutig auf gefährlichen Reisen, und mitten in all dem eine unübertroffene Lehrmeisterin dafür, dass ein Leben mit Gott und ein Leben mit den Menschen keine Gegensätze sind, sondern der gleichen Quelle entspringen.

 

Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Maura Zátonyi OSB (Hg.), 2022

Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Maura Zátonyi OSB (Hg.), 2022
Der vorliegende Querschnitt durch das gesamte Werk der Ordensfrau und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen ermöglicht den Reichtum und die spirituelle Kraft ihres Denkens zu entdecken.

Verlag Herder
2. Auflage 2022
Gebunden
320 Seiten
ISBN: 978-3-451-39166-8
Bestellnummer: P391664

Herausgeberin
Maura Zátonyi ist Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Eibingen. Geboren 1974 in Ungarn, studierte sie Klassische Philologie in Budapest, wurde in Mainz in Philosophie promoviert und absolvierte das Theologiestudium in Sankt Georgen/Frankfurt. 2011 bis 2012 hat sie an den theologischen Gutachten für das Verfahren der Heiligsprechung und der Erhebung Hildegards von Bingen zur Kirchenlehrerin, der sogenannten „Positio“, mitgearbeitet. Sie ist die Vorsitzende der 2018 gegründeten „St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V. Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäischen Spiritualität“. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Forschungen hat sie mehrere Übersetzungen und Publikationen vorgelegt.

Der Reichtum und die spirituelle Kraft Hildegards von Bingen
Hildegard von Bingen (1098–1179) ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Ihre Visionen beschäftigen sich mit den fundamentalen Fragen unseres Lebens: Wie lässt sich die Welt deuten? Wie gelangt der Mensch zum erfüllten Leben? Die Werke der rheinischen Äbtissin verdeutlichen dabei: Die Themen, die uns heute bewegen, waren den Menschen schon vor mehr als 800 Jahren vertraut. Hildegards Schriften erfordern jedoch eine sprachliche wie auch gedankliche Vermittlung in das Heute. Nicht nur der große Umfang, sondern die verschlüsselte Bildersprache und die Fremdheit der mittelalterlichen Kultur hindern bei der Lektüre. Im vorliegenden Lesebuch sind Texte ausgewählt, die bei heutigen Leserinnen und Lesern auf Resonanz stoßen. Vor jedem Text steht eine Erläuterung, die zum Verstehen beiträgt und einlädt, aus den Texten Impulse für die persönliche Lebensgestaltung zu gewinnen. So bietet das Lesebuch einen Zugang zur Gedankenwelt Hildegards und zu deren gewinnbringender Anwendung im Leben des Einzelnen.

Hildegard von Bingen. "Ich darf nicht schweigen". Claudia Sticher, 2023

Hildegard von Bingen. Ich darf nicht schweigen. Claudia Sticher, 2023

Verlag: Bonewitz, Michael
1. Auflage: 2023
Gebunden, 144 Seiten
ISBN-13: 978-3-9825806-0-9

Ich finde diese Seiten eine gute und lebendige Ergänzung zu "Das große Hildegard von Bingen Lesebuch" von Maura Zátonyi (Begine Sr. Brita Lieb).

Autorin ist Claudia Sticher, ge­boren in Mühl­heim am Main, und haupt­beruf­lich im Bistum Mainz tätig. Unter dem Titel „Ich darf nicht schwei­gen“ wid­met sie sich in ihrem Ro­man der berühm­ten Pro­phetin Hilde­gard von Bingen, die schon zu Leb­zeiten als Hei­lige verehrt wurde. Hilde­gard von Bingen be­klag­te Miss­stände in der Papst­kirche und gilt noch heute vielen als Vor­kämpferin für die Gleich­berech­tigung der Frau. Immer­hin wurde sie 2012 von Papst Benedikt XVI. auf­grund ihres um­fang­reichen Wer­kes zur Kirchen­lehrerin der katho­lischen Kirche erhoben – als vierte Frau welt­weit in 2000 Jahren. Ein Ereignis, das auch die Autorin auf dem Peters­platz live mit­erleben durfte. Man spürt es in ihrem Roman, Hilde­gard von Bingen ist ihr ans Herz ge­wachsen. Die un­erschrock­ene Kirchen­lehrerin scheute sich jeden­falls nicht, auch schon vor über 850 Jahren sich mit hoch­gestell­ten Persön­lich­kei­ten anzulegen. Von Hilde­gard von Bingen, 1179 im Kloster Ruperts­berg bei Bingen ver­storben, ist ein um­fang­reicher Brief­wechsel erhalten geblie­ben, den die Autorin Claudia Sticher als Grund­lage für ihren histo­rischen Roman nimmt und damit die Idee verfolgt, Hilde­gard von Bingen als „starke Frau“ ein wenig auch in die großen Themen unserer kirch­lichen Zeit sprechen zu lassen.

Dissertationen

Das Beginenwesen in Deutschland. Frank-Michael Reichstein, 2017

Das Beginenwesen in Deutschland. Frank-Michael Reichstein, 2017
Studien und Katalog zum Beginenwesen in Deutschland, vorgelegt von Frank-Michael Reichstein. Tag der Wissenschaftlichen Aussprache: 10.07.2001

Herausgeber: Verlag Dr. Köster; erweiterte Edition (18. April 2017)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 490 Seiten
ISBN-10: 3895744271
ISBN-13: 978-3895744273

Autorenkommentar
Abstract der Dissertation

Die Anfänge der Geschichte des deutschen Beginentums führen in das frühe 13. Jahrhundert. Die ungewöhnliche Lebensart dieser Frauen zwischen Kloster und Welt veranlasste schon vor zwei Jahrhunderten Historiker zur Veröffentlichung zahlreicher lokaler Darstellungen in heute nahezu unzugänglichen historischen Vereinszeitschriften. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Beschäftigung mit der Geschichte dieser semireligiösen Frauen zunehmend zur Domäne feministischer Frauenforschung. Die historische Auseinandersetzung trat dabei oft in den Hintergrund. Durch Ideologisierungen und Quellenferne entstand teilweise ein völlig überpointiertes Bild der Beginen als Reformerinnen und Revolutionärinnen, welche sich nicht in die mittelalterliche Stadtgesellschaft haben einbinden lassen wollen.
In dieser Studie wurde der Versuch unternommen, eine Monographie zum deutschen Beginenwesen mit einer Regesten- und Hausregelsammlung für Beginen in 636 Ortschaften zu erstellen, um neue Grundlagen für eine sachliche Betrachtung zu schaffen. Die Geschichte der Beginen sollte aus dem verengten Radius der geschlechtsspezifischen Perspektive wieder in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang eingebettet werden. Das deutsche Beginenwesen erscheint als integrales Element der mittelalterlichen Stadtgesellschaft. Die Auswertung der Regesten lässt vermuten, dass es kaum eine Stadt ohne Beginenkonvent gegeben haben wird. Die semireligiösen Frauen lebten zumeist inmitten der mittelalterlichen Stadtanlagen unter der Protektion von Welt- bzw. Ordensklerus, Stadträten oder einfachen Bürgern und Bürgerinnen. Das bürgerliche Stiftungswesen förderte die Ausbreitung des Beginentums maßgeblich. Die Untersuchung zeigt, dass sich die Frauen vorwiegend mit Hilfe dieser Stiftungen etablierten. Die Sorge um das Seelenheil der Stifter stand dabei im Mittelpunkt. Krankenpflege und Totendienst sind als ein Hauptbetätigungsfeld der Beginen anzusehen. Daraus erklärt sich auch deren Beliebtheit über viele Jahrhunderte hinweg.
Der Lebensalltag der Frauen wurde grundsätzlich durch Beginenordnungen bestimmt, welche der Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit der Frauen hinsichtlich des Tagesablaufs, der Bekleidung, der Tätigkeit, der Verfügbarkeit und Vererbbarkeit des Vermögens und nicht zuletzt auch der Austrittsmöglichkeit äußerst enge Grenzen setzten. Es gibt keinerlei Hinweise, dass Beginen über ein Netzwerk von gegenseitigen Verbindungen verfügt haben.
Es wurde in der Studie versucht, den Mythos der Verfolgung und systematischen Ausrottung der deutschen Beginen zu widerlegen. Es hat sich bestätigt, daß zwischen den verschiedenen semireligiösen Frauengruppen sehr genau unterschieden werden muss. Die schwankenden offiziellen Verlautbarungen verdächtigten oder verurteilten zumeist jeweils ganz spezifische Ausprägungen des Semireligiosentums. Die ambivalente Einstellung der Kirche hinsichtlich der Beginenfrage bleibt aber unstrittig. Die unpräzise Abgrenzung der frommen Frauen von häretischen Gemeinschaften kann jedoch nicht als einziger Grund für die Verwicklungen rechtschaffener Beginen in Konfliktsituationen gelten. Die sogenannte Begräbnisfrage oder der Vorwurf der unrechtmäßigen Verwaltung franziskanischen Vermögens für die Mönche durch Beginen bildeten vielfach den eigentlichen Anstoß zur Kritik gegenüber den Frauen.
Beginengemeinschaften galten keineswegs grundsätzlich als häresieverdächtige Randgruppe, sondern ordneten sich den allgemeinen Zielen der insbesondere im 13. Jahrhundert verstärkt auftretenden Bußbewegung unter. Das Beginenwesen verkörperte keine Bewegung mit selbständigen Zielen. Eine beginenspezifische Spiritualität lässt sich ebenfalls allgemein nicht nachweisen. Die Regulierungsversuche durch Nikolaus V. im Jahre 1452 leiteten den teilweisen Niedergang des Beginenwesens ein. Der Verlust des semireligiösen und damit auch weltlichen Charakters einiger Beginenkonvente förderte die Akzeptanz der Gemeinschaften in der Stadtgesellschaft nicht. Die Entwicklung der Konvente über das Zeitalter der Reformation hinaus war nicht von der jeweils dominierenden Konfession der Regionen abhängig, sondern vielmehr von dem Wohlwollen der Stadträte, welche einen entscheidenden Einfluss auf die Gemeinschaften ausübten.
Ich möchte mich auf diesem Wege bei Herrn Prof. Dr. Johannes Helmrath - Humboldt-Universität zu Berlin - und Herrn Prof. Dr. Wolfgang Radtke - Technische Universität Berlin für Ihre Unterstützung bedanken.

 

Das Beginenwesen in fränkischen und bayrischen Bischofsstätten. Hannah Hien, 2014

Das Beginenwesen in fränkischen und bayrischen Bischofsstätten. Hannah Hien, 2014

Buch: Gebunden
Format: 24,5 x 17,5 cm
Seiten: 432

ISBN: 978-3-86652-959-5
Erscheinungsjahr: 04.04.2014
Autoren: Herausgeber Gesellschaft für fränkische Geschichte

Beschreibung
Die Lebensweise der mittelalterlichen Beginen hatte auf den ersten Blick nur wenig mit klassischen weiblichen Biographien zwischen Ehe und Kloster gemein und fand doch über einen langen Zeitraum weite Verbreitung: Frauen, die ein religiöses Leben nicht hinter Klostermauern, sondern in der Welt, ohne Klausur, Ordensregel und dauerhaftes Gelübde führten. Anhand von sechs Städten im bislang wenig untersuchten Südosten des Heiligen Römischen Reichs gelingt es der Autorin, neue Schlaglichter auf das noch immer rätselhafte Phänomen Begine zu werfen. Die ganz unterschiedlichen Erkenntnisse in Würzburg, Bamberg, Eichstätt, Regensburg, Passau und Freising zeigen die ungeheure Vielfalt dieser Lebensform. Die Studie fragt zunächst nach dem Ursprung des Beginenwesens innerhalb der viel größeren religiösen Frauenbewegung, um anschließend den Wandel im Laufe der Jahrhunderte zu beleuchten. So können überkommene Klischees hinterfragt und vielfach widerlegt werden. Hannah Hien wurde mit der vorliegenden Arbeit an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg promoviert und arbeitet als Archivrätin am Staatsarchiv Bamberg.

Das Beginenwesen im Spätmittelalter. Jörg Voigt, 2012

Das Beginenwesen im Spätmittelalter. Jörg Voigt, 2012
Frauenfrömmigkeit in Thüringen und im Reich (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe, Band 32)

Herausgeber: Böhlau Köln; 1. Auflage (14. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 521 Seiten
ISBN-10: 3412206687
ISBN-13: 978-3412206680

Über den Autor
Jörg Voigt wurde mit der vor­liegen­den Arbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promo­viert. Er ist Archiv-Ober­rat im Landes­archiv Hannover.

Beschreibung
Beginen waren Frauen, die ein aske­tisches, kloster­ähnliches Gemein­schafts­leben führten. Die Studie wirft neues Licht auf das Beginen­wesen, das im Spät­mittel­alter zu den ver­brei­testen reli­giösen Lebens­formen zählte. Im Zentrum steht zunächst das bislang kaum er­forsch­te Beginen­wesen in Thüringen, vor allem in den Städten Erfurt, Mühl­hausen, Nord­hausen und Jena. Hiervon aus­gehend werden gängige Deu­tungen der Ent­wick­lung des Beginen­wesens auch für andere Re­gionen kritisch hinter­fragt und auf einer breiten Quellen­grund­lage in weiten Teilen wider­legt. Das Beginen­wesen war im Spät­mittel­alter in die kirchliche Ord­nung inte­griert und stand trotz fehlender Ordens­zuge­hörig­keit keines­wegs unter ständigem Häresie­verdacht.

Beginenhöfe - Die Stiftungen der Johanna und Margareta von Konstantinopel, Gräfinnen von Flandern und Hennegau (Regentschaft 1206-1280). Gabriele Witt, 2005

Beginenhöfe – Die Stiftungen der Johanna und Margareta von Konstantinopel, Gräfinnen von Flandern und Hennegau (Regentschaft 1206-1280).
Der KOBV - Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg - stellt die Doktorarbeit von Dipl.-Ing. Gabriele Witt online.
Datum der Veröffentlichung (online): 25.08.2005
Veröffentlichende Institution: Universität der Künste Berlin
Seiten: 356

Der Link zur Dissertation hier

Abstract
Beginengemeinschaften etablierten sich in Deutschland ab dem 13. Jahrhundert entlang dem Rhein bis in die Schweiz, westlich bis Frankreich und östlich des Rheins bis nach Polen. In jeder größeren nordeuropäischen Stadt entlang des Rheins sind Beginenkonvente belegt. Jede Frau mit gutem Leumund, die nachweisen konnte, dass sie sich von ihrer Hände Arbeit ernähren konnte oder über ausreichend Besitz verfügte, konnte einer Beginengemeinschaft beitreten. Das Leben in der Gemeinschaft sah keine klösterliche „vita communis“ und keine Klausur vor. Die Beginen haben sich nicht vollständig vom weltlichen Leben zurückgezogen, gaben ihre weltlichen Güter nicht auf und legten keine ewigen Gelübde ab. Innerhalb der streng ständisch organisierten hochmittelalterlichen Gesellschaft verwirklichten die Beginen bereits im 13. Jahrhundert eine demokratisch-genossenschaftlich organisierte Lebensweise, die jeder Begine gleiche Rechte auf politische Partizipation bei der Verwaltung ihrer Gemeinschaft einräumte - völlig unabhängig von ihrem gesellschaftlichen Stand oder Besitzstand. Im Gebiet westlich des Rheins, heute Belgien, Holland und Nordfrankreich, etablierten sich sogenannte Beginenhöfe. Man nennt sie auf flämisch Begijnhoven und auf französisch Beguinages. In vielen Städten hatten die Beginenhöfe den Status eigenständiger Kirchengemeinden und verwalteten selbst ihre durch Mauern und Wassergräben klar von der Umgebung abgegrenzten eigenständigen Bezirke, architektonische Ensembles bestehend aus Häusern, Kirchen, Nebengebäuden und Grünflächen. Die vorliegende Arbeit untersucht jene Beginenhofanlagen, zu deren Entstehung und Etablierung eine Stiftung der Johanna und Margareta von Konstantinopel, Gräfinnen von Flandern und Hennegau beitrugen und geht zunächst der Frage nach „Was ist ein Beginenhof?“, erforscht den Zusammenhang von spezifischem Gebrauch und Gestalt von Beginenhöfen, untersucht deren architektonische und städtebauliche Merkmale sowie deren Einordnung in den Kontext der Stadtbaugeschichte, ihre gebäudetypologischen Bezüge zu artverwandten baulichen Anlagen, die Ausprägung eigenständiger Gebäudetypologien und schließt mit der Frage nach der Relevanz dieses baulichen Phänomens für gegenwärtige und zukünftige urbane und architektonische Gestaltungfindungsprozesse.

Beginen im Bodenseeraum. Andreas Wilts, 1994

Beginen im Bodenseeraum. Andreas Wilts, 1994

Herausgeber: Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart (1. Januar 1994)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3799550380
ISBN-13: 978-3799550383

"Das vorliegende Buch, eine Dissertation der Universität Konstanz, zeichnet aus, dass es sich nicht auf die Beginen einer Stadt beschränkt, sondern diejenigen des Umlandes miteinbezieht (ohne die städtischen Wurzeln des Beginentums in Frage zu stellen). Der Raum ist derjenige der Terminierbezirke der Franziskanerkonvente Konstanz, Lindau, Überlingen und Schaffhausen, die sich in etwa mit dem Terminierbezirk des Dominikanerkonvents Konstanz decken. Zeitlich wird sowohl die Frühzeit von ca. 1210/1220 bis zur Verfolgungswelle von 1320 wie auch das 14. und 15. Jahrhundert bearbeitet. Der Autor geht davon aus, dass Beginen nicht einfach verhinderte Nonnen waren und dass es nicht das Ziel der Beginensamnungen war, Klöster zu werden, dass
sie vielmehr von den Bischöfen und Orden immer wieder an den Klöstern und Nonnen gemessen (und für zu leicht befunden) wurden. Eine Ausnahme machten die Franziskaner, welche den beginischen Idealen der Armut, der Handarbeit und des Bettels aufgeschlossener gegenüberstanden als etwa auch die Dominikaner. Die Verklösterlichung lag auch nicht unbedingt im Interesse der städtischen Magistrate. Sie schritt auf dem Land rascher voran als in der Stadt, von wo die Bewegung ursprünglich ausgegangen war. Im 14. und 15. Jahrhundert verlagerte sie sich auf das Land und assimilierte sich die traditionellen eremitischen Tendenzen des Bodenseeraumes. So gesehen, kann das Beginentum des 14. und 15. Jahrhunderts nicht als Verfallsform des
früheren Beginentums abqualifiziert werden. Die Verlagerung in ländliche Gegenden ging einher mit der politischen und wirtschaftlichen Emanzipation des Landes, wie sie sich gerade in der Eidgenossenschaft manifestierte. Auch auf dem Land wurden die Beginen vor allem von den Franziskanern betreut, so dass schließlich Kapuzinerinnenklöster wie Grimmenstein und Wonnenstein (AI) entstanden. Die Arbeit beruht auf einem großen Corpus von über 100 Artikeln über Beginensamnungen, die sich teilweise im 1995 erschienenen Beginenband der Helvetia Sacra (HS IX/2) wiederfinden."
Kathrin Utz Tremp, Freiburg
Aus:
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, Revue suisse d'histoire 
Objekttyp: BookReview
Band (Jahr): 47 (1997), Heft 1

Vorankündigung Disser­tation

The Beguines of Medieval Paris. Tanya Stabler Miller

The Beguines of Medieval Paris. Eine Doktorarbeit von Tanya Stabler Miller.

Begine Sr. Brita Lieb: "Wir sind am Feinschliff, an den vielen Fußnoten und der Bibliographie… Ob die Übersetzung auch bei Herder herauskommt oder wir die Übersetzung für´s Archiv machen, steht noch nicht fest."

Ferien vom Alltag - zum Verschlingen! (Begine Sr. Brita Lieb)

Der dunkle Spiegel. Andrea Schacht, 2005

Andrea Schacht, 2010 auf einer Le­sung im Be­gi­nen­hof Unna. Links neben ihr: Beton­be­gine "Al­muth". Foto: Sibille Heimann

Der dunkle Spiegel. Andrea Schacht, 2005

Begine Sr. Brita Lieb: "Alle 5 Beginen-Krimis mit hervorragender Mittelalter-Forschung spielen im Kölner Eigelstein. Andrea Schacht kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

ISBN/EAN: 9783894808754
Verlag: BLANVALET
Sprache: Deutsch
Umfang: 368 Seiten
Auflage: 1. Auflage 2005

Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Beschreibung
Fesselnd, originell und wunderbar detailgenau: Andrea Schacht ist eine Meisterin des spannenden historischen Romans!

Köln im Jahr des Herrn 1376. Sind die selbstbewussten Frauen des Beginen-Konvents am Eigelstein etwa Ketzerinnen und Giftmischerinnen? Die junge Begine Almut Bossart, Witwe eines Baumeisters, macht sich kühn an die Aufklärung des Giftmordes im Haus eines Weinhändlers. Doch nicht nur die Neugier treibt sie es steht zu befürchten, dass die Inquisition sie selbst für die Tat verfolgen wird.

Die historischen Romane um die Begine Almut Bossart bei Blanvalet:
Band 1 - Der dunkle Spiegel
Band 2 - Das Werk der Teufelin
Band 3 - Die Sünde aber gebiert den Tod
Band 4 - Die elfte Jungfrau
Band 5 - Das brennende Gewand

Das Werk der Teufelin. Andrea Schacht, 2005

Begine Sr. Brita Lieb: "Alle 5 Beginen-Krimis mit hervorragender Mittelalter-Forschung spielen im Kölner Eigelstein. Andrea Schacht kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

Das Werk der Teufelin. Andrea Schacht, 2005

ISBN/EAN: 9783894808419
Verlag: BLANVALET
Sprache: Deutsch
Umfang: 384 S., 2.79 MB
Auflage: 1. Auflage 2005
E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Beschreibung
Ein teuflischer Anschlag auf den Domherrn! Almut Bossart macht sich an die Ermittlungen und begibt sich dabei in das dunkle Herz des mittelalterlichen Kölns!

Köln, anno domini 1376. »Sucht die Teufelin bei den Beginen!« Schockiert vernimmt Benediktinerpater Ivo die letzten Worte des einflussreichen Domherrn Sigbert von Antorpf, bevor dieser von einer herabstürzenden Glocke begraben wird. Aber an wen sollte der Domherr bei dieser düsteren Aufforderung gedacht haben? Hat womöglich Pater Ivos spezielle Freundin Almut Bossart, die scharfzüngige junge Begine vom Konvent am Eigenstein, mit dem Vorfall zu tun?

Die historischen Romane um die Begine Almut Bossart bei Blanvalet:
Band 1 - Der dunkle Spiegel
Band 2 - Das Werk der Teufelin
Band 3 - Die Sünde aber gebiert den Tod
Band 4 - Die elfte Jungfrau
Band 5 - Das brennende Gewand

Die Sünde aber gebiert den Tod. Andrea Schacht, 2009

Begine Sr. Brita Lieb: "Alle 5 Beginen-Krimis mit hervorragender Mittelalter-Forschung spielen im Kölner Eigelstein. Andrea Schacht kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

Die Sünde aber gebiert den Tod. Andrea Schacht, 2009

ISBN/EAN: 9783641012465
Verlag: BLANVALET
Sprache: Deutsch
Umfang: 384 S., 2.89 MB
Auflage: 1. Auflage 2009

E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Beschreibung
Spannung, Historie und viel Humor! Mit soviel Tempo, Dramatik und witzigen Dialogen hat selten jemand über das mittelalterliche Köln geschrieben!

Köln, an Weihnachten des Jahres 1376. In Groß Sankt Martin, der Kirche des Benediktinerklosters, wird die Christmette jäh gestört. Das Schreien eines Säuglings unterbricht den Lobgesang der Mönche. Pater Ivo bringt das kleine Geschöpf, das ein Feuermal den »Satanskuss« auf der Wange trägt, kurzerhand zu den Beginen am Eigelstein. Dort überschlagen sich schon bald darauf die Ereignisse: Erst versucht jemand, das Kind zu entführen dann geschieht ein Mord. Die scharfzüngige junge Begine Almut Bossart erlebt den Jahreswechsel im Zentrum einer dramatischen Verwicklung um Liebe und Verrat. Und gerät dabei selbst einmal mehr in Lebensgefahr

Die historischen Romane um die Begine Almut Bossart bei Blanvalet:
Band 1 - Der dunkle Spiegel
Band 2 - Das Werk der Teufelin
Band 3 - Die Sünde aber gebiert den Tod
Band 4 - Die elfte Jungfrau
Band 5 - Das brennende Gewand

Die elfte Jungfrau. Andrea Schacht, 2009

Begine Sr. Brita Lieb: "Alle 5 Beginen-Krimis mit hervorragender Mittelalter-Forschung spielen im Kölner Eigelstein. Andrea Schacht kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

Die elfte Jungfrau. Andrea Schacht, 2009

ISBN/EAN: 9783641018061
Verlag: BLANVALET
Sprache: Deutsch
Umfang: 560 S., 3.07 MB
Auflage: 1. Auflage 2009

E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Beschreibung
Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen.

Alle historischen Romane um die Begine Almut Bossart
Band 1 - Der dunkle Spiegel
Band 2 - Das Werk der Teufelin
Band 3 - Die Sünde aber gebiert den Tod
Band 4 - Die elfte Jungfrau
Band 5 - Das brennende Gewand

Das brennende Gewand. Andrea Schacht, 2009

Begine Sr. Brita Lieb: "Alle 5 Beginen-Krimis mit hervorragender Mittelalter-Forschung spielen im Kölner Eigelstein. Andrea Schacht kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

Das brennende Gewand. Andrea Schacht, 2009

ISBN/EAN: 9783641019556
Verlag: BLANVALET
Sprache: Deutsch
Umfang: 448 Seiten, 1.23 MB
Auflage: 1. Auflage 2009

E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Beschreibung
Historie, Spannung und viel Humor!

Die Begine Almut Bossart und ihr guter Freund, Pater Ivo, warten sehnlich auf den Dispens des Erzbischofs; damit wäre der Weg frei für ihre gemeinsame Zukunft! Doch statt des Dispenses kommt die Absage und dann wird Ivo auch noch des Mordes verdächtigt. Almut ist rasend vor Trauer und Wut. Und auf der Suche nach dem wahren Täter bekommt sie es mit einer Widersacherin zu tun, die an Bosheit kaum zu übertreffen ist.

Alle historischen Romane um die Begine Almut Bossart

Band 1 - Der dunkle Spiegel
Band 2 - Das Werk der Teufelin
Band 3 - Die Sünde aber gebiert den Tod
Band 4 - Die elfte Jungfrau
Band 5 - Das brennende Gewand

Das Aschenkreuz. Astrid Fritz, 2013

Das Aschenkreuz. Astrid Fritz, 2013
Ein Fall für Serafina 1

ISBN/EAN: 9783499266492
Verlag: Rowolth
Sprache: Deutsch
Umfang: 320 Seiten

Autorin
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen 'Die Hexe von Freiburg', 'Die Tochter der Hexe', 'Turm aus Licht', 'Der dunkle Himmel'. Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

Beschreibung
Blutmysterium und Aschenkreuz: Viel Wunderbares und viel Böses gibt es unter Gottes Himmel. Im Frühjahr 1415 tritt die kluge, vorwitzige und nicht mehr ganz junge Serafina in das Schwesternhaus Sankt Christoffel zu Freiburg ein, dessen fromme Bewohnerinnen sich den Armen, Kranken und Sterbenden unter den Bürgern widmen. Schnell lebt sich Serafina ein in der Stadt am Rande des Schwarzwalds. Wäre da nur nicht die Geschichte mit dem Sohn des Kaufherrn Pfefferkorn, an dessen Selbstmord sie zweifelt. Und wäre da erst recht nicht der neue Stadtarzt. Adalbert Achaz kennt Serafina. Und er weiß um ihr dunkles Geheimnis. Ein zweiter Toter findet sich. Auch er trägt ein Aschenkreuz auf der Stirn. Und Serafina fängt an nachzudenken. Begine Serafina und das Verbrechen: Eine neue Serie von Astrid Fritz.

Hostienfrevel. Astrid Fritz, 2014

Hostienfrevel. Astrid Fritz, 2014
Ein Fall für Serafina 2

ISBN/EAN: 9783499267963
Verlag: Rowolth
Sprache: Deutsch
Umfang: 304 Seiten

Autorin
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen 'Die Hexe von Freiburg', 'Die Tochter der Hexe', 'Turm aus Licht', 'Der dunkle Himmel'. Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

Beschreibung
Ein bewegender und spannender historischer Roman aus dem mittelalterlichen Freiburg Begine Serafina hat sich in ihrer neuen Heimat gut eingelebt. Da erschüttert ein schlimmer Frevel Freiburg. Entweihte Hostien - im Münster, dem heiligsten Ort der Stadt! Der alte Kreuzbruder des Gotteshauses - grausam ermordet! Der Verdacht fällt auf einen jüdischen Schuster, der unter der Folter auch alles gesteht, was man von ihm hören will. Serafina indes hat einen anderen Verdächtigen im Blick. Doch dann geschehen Dinge, die Serafina an ihrem heimlichen Verbündeten, dem Stadtarzt Achaz, zweifeln lassen. Nach 'Das Aschenkreuz' der zweite Band in der historischen Krimiserie um die scharfsinnige Begine Serafina.

Das Siechenhaus. Astrid Fritz, 2016

Das Siechenhaus. Astrid Fritz, 2016
Ein Fall für Serafina 3

ISBN/EAN: 9783499269455
Verlag: Rowolth
Sprache: Deutsch
Umfang: 304 Seiten

Autorin
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen 'Die Hexe von Freiburg', 'Die Tochter der Hexe', 'Turm aus Licht', 'Der dunkle Himmel'. Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

Beschreibung
Ein faszinierendes historisches Thema: Lepra - eine furchtbare Geißel über Jahrhunderte hinweg. Tausend Schritte vor der Stadt: Hier im Freiburger Siechenhaus wohnen die Aussätzigen - Sie gelten als lebende Tote. Gerade ist der Bäcker Kannegießer symbolisch zu Grabe getragen worden. Der wähnt sich gesund und bittet Begine Serafina um Hilfe. Serafina will den Wundarzt Achaz hinzuziehen, doch in der Nacht wird Achaz niedergeschlagen und scheint fortan nicht mehr recht bei Verstand. Dabei drängt die Zeit: Selbst wenn Kannegießer gesund ist, unter den anderen Kranken wird er es bald nicht mehr sein. Also fängt Serafina an zu forschen. Gelingt es Serafina, die Wahrheit rechtzeitig ans Licht zu bingen? Wie schon in 'Das Aschenkreuz' und 'Hostienfrevel' sorgt die neugierige und unerschrockene Begine Serafina wieder für erheblichen Wirbel im spätmittelalterlichen Freiburg.

Die Begine von Ulm. Sylvia Stolzenburg, 2020

Die Begine von Ulm. Sylvia Stolzenburg, 2020

ISBN 978-3-8392-2552-3
Sprache: Deutsch
Umfang:  310 Seiten
Auflage: 1. Auflage 2021

Beschreibung
Ulm 1412. Als die junge Begine Anna Ehinger ihren Dienst im Spital der Stadt antritt, ahnt sie nicht, dass die Vorkommnisse im Infirmarium ihr Leben für immer verändern werden. Während der Siechenmeister Lazarus sie in ihre Aufgaben einweist, wird ein furchtbar zugerichteter Mann ins Spital eingeliefert, der wenig später seinen Verletzungen erliegt. Als sich nach einer Leichenschau herausstellt, dass der Mann ermordet worden ist, beschließen Anna und Lazarus, der Sache auf den Grund zu gehen und bringen sich damit in tödliche Gefahr. Denn bald tauchen weitere Leichen in Ulm auf ...

Die Begine und der Siechenmeister. Sylvia Stolzenburg, 2021

Die Begine und der Siechenmeister. Sylvia Stolzenburg, 2021

ISBN/EAN: 9783839228142
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Umfang: 313 Seiten

Autorin
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Sie ist hauptberufliche Autorin und lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Mountainbike, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

Beschreibung
Bereits vier Monate sind vergangen, seit der Siechenmeister Lazarus nach Rom beordert wurde. Um sich abzulenken, arbeitet die junge Begine Anna Ehinger mehr denn je im Spital. Nach seiner Rückkehr begegnet Lazarus seiner heimlichen Liebe Anna mit einer für sie unbegreiflichen Kälte. Während die Trauer an ihr nagt, sucht eine Reisende Schutz bei den Beginen, deren Zustand sich schnell so verschlechtert, dass sie ins Spital eingeliefert werden muss. Dort verstirbt sie und bereits in der folgenden Nacht verschwindet ihr Leichnam aus der Spitalkapelle.

Die Begine und der Turm des Himmels. Sylvia Stolzenburg, 2022

Die Begine und der Turm des Himmels. Sylvia Stolzenburg, 2022

ISBN/EAN: 9783839201190
Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Umfang: 312 Seiten

Autorin
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Sie ist hauptberufliche Autorin und lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Mountainbike, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

Beschreibung
Ulm im Jahre 1413. Die Begine Anna Ehinger wähnt sich kurz vor der erträumten Zukunft mit Siechenmeister Lazarus, da stürzt auf der Münsterbaustelle ein Steinmetz von einem Gerüst und erliegt im Spital seinen Verletzungen. Das Unglück ist der Auftakt zu einer Serie von Unfällen, die den Bau des umstrittenen Münsters heimsuchen. Die Beginensammlung wird zum Sündenbock, sie soll den Zorn Gottes über die Stadt gebracht haben. Anna, die um die Beginen fürchtet, beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät bald selbst in höchste Gefahr.

Beginenfeuer. Marie Cristen, 2007

Beginenfeuer. Marie Cristen, 2007

ISBN/EAN: 9783426634691
Verlag: Knaur
Sprache: Deutsch
Umfang: 508 Seiten

Autorin
Marie Cristen lebt mit ihrer Familie bei München. Nach zwei Romanbiographien über die berühmtesten Kaiserinnen der Habsburger erschien bei Knaur ihre große historische Flandern-Tetralogie ("Beginenfeuer", "Die Stunde des Venezianers", "Das flandrische Siegel" und "Der Damenfriede") sowie "Turm der Lügen", ein fesselnder Roman um einen authentischen Skandal des französischen Mittelalters.

Beschreibung
Flandern um 1300. Seit sie denken kann, lebt die junge Waise Ysée im Beginenhof zu Brügge, bei einer religiösen Frauengemeinschaft, die ihr Schutz vor der rauen Wirklichkeit bietet. Denn niemand soll sich an Ysées Herkunft und an die blutigen Ereignisse ihrer Kindheit erinnern. Als sie zu einer schönen jungen Frau heranwächst, wird sie von mehreren Männern umworben. Einer von ihnen ist Ritter Mathieu, der bald eine schockierende Entdeckung macht, und plötzlich geht es für Ysée nicht mehr nur um Liebe, sondern um Leben und Tod.

Die Ketzerbibel. Elisabeth Klee, 2010

Empfehlung von Begine Sr. Brita Lieb: "Die Ketzerbibel kann ich guten Gewissens empfehlen für Frauen, die Krimis oder Beginen mögen."

Die Ketzerbibel. Elisabeth Klee, 2010

ISBN/EAN: 9783499247248
Verlag: Rowolth
Sprache: Deutsch
Umfang: 480 Seiten, mit 2 s/w Karten

Autorin
Elisabeth Klee, Jahrgang 1953, ist Radioredakteurin und Romanautorin. Sie lebt in Berlin und in der Provence.

Beschreibung
Wenn Wissen zum Verhängnis wird. Südfrankreich im Jahr 1310: Die Revolte der Bettelorden gegen die Kirchenobrigkeit ist blutig niedergeschlagen; jetzt richtet sich die immer mächtiger werdende Inquisition auch gegen jene frommen Frauen, die man Beginen nennt. Trotz der Gefahr nehmen die Schwestern im Beginenhof von Pertuis eine halbverhungerte Bettlerin auf. Die junge Frau war auf dem Marktplatz zusammengebrochen. Sie trägt Narben der Folter. Und Danielle hütet ein Geheimnis, das ihren Retterinnen äußerst gefährlich werden kann. Ein großer historischer Roman über Liebe, Hass und die Macht der Heilkunst.

Beginenhochzeit. Klara Winterstein, 2010

Beginenhochzeit. Klara Winterstein, 2010

ISBN/EAN: 9783548281681
Verlag: Ullstein
Sprache: Deutsch
Umfang: 416 Seiten

Autorin
Klara Winterstein, geboren 1956 in Bremen, hat sich nach ihrem Musik und Literaturstudium viele Jahre mit der Geschichte der Beginen befasst und besuchte mehrmals den Beginenhof in Brügge.

Beschreibung
Flandern um 1500: Nach einer harten Zeit voller Entbehrungen lebt Agnes unter dem Schutz der frommen Frauen auf dem Beginenhof in Brügge. Dort arbeitet die eigenwillige Begine als Pförtnerin. Doch als eine ihrer Mitschwestern ums Leben kommt und eine reiche Kaufmannsfamilie den Beginen droht, ist die Ruhe dahin. Dann erfährt Agnes von der Vergangenheit einer Novizin, die sie selbst betrifft, und es beginnt für sie ein Kampf um Gerechtigkeit und ihre eigene Zukunft.